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Handwerk

Der vielseitige Wirtschaftsbereich umfasst 41 zulassungspflichtige, 52 zulassungsfreie und 54 handwerksähnliche Gewerbe. Neben den klassischen Gewerken zählen auch hochtechnologische Bereiche wie Feinwerktechnik und der Metallbau zum Handwerk.

Ein Drittel aller ostdeutschen Handwerksfirmen (ohne Berlin) ist allein in Sachsen ansässig. Sie beschäftigen schätzungsweise 350.000 Mitarbeiter.

In Sachsen sind 59.549 Betriebe registriert

In Sachsen sind 59.549 Betriebe registriert

(© SMWA)

Anzahl der Betriebe nach Regionen in Sachsen

Anzahl der Betriebe nach Regionen in Sachsen

(© SMWA)

Branchenstruktur in Sachsen

  • stärkste Gruppen im zulassungspflichtigen Handwerk: Elektro- und Metallgewerbe (16.627 Betriebe) und Bau- und Ausbaugewerbe (10.924 Betriebe)
  • stärkste Gruppen im zulassungsfreien Handwerk: Bau- und Ausbaugewerbe (4.979 Betriebe) und Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe (2.312 Betriebe)
  • stärkste Gruppen im handwerksähnlichen Sektor: Holzgewerbe (3.272 Betriebe) und Bau- und Ausbaugewerbe (2.556 Betriebe)

Handwerksdichte in Sachsen

Handwerksdichte in Sachsen

(© SMWA)

Sachsens Wirtschaft ist im bundesweiten Vergleich überproportional von Handwerksbetrieben geprägt. Diese erwirtschaften einen erheblichen Teil des sächsischen Bruttosozialprodukts. Mit 14,4 Betrieben pro 1.000 Einwohner liegt die Handwerksdichte in Sachsen deutlich über dem bundesdeutschen Mittel von 11,8.

Ausbildungsleistung des Handwerks in Sachsen

Rund 22.000 der sächsischen Handwerksbetriebe dürfen ausbilden. Mit einer Ausbildungsquote von 4,5 Prozent liegen die Berufsausbildungsaktivitäten des sächsischen Handwerks über dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft, die eine Ausbildungsquote von 2,6 Prozent aufweist.

Die berufliche Ausbildung im Handwerk ist größtenteils im »Dualen System« organisiert. Man spricht von einem dualen Berufsbildungssystem, weil die für den Beruf notwendigen Kenntnisse und Fertig- keiten für den praktischen Teil im Ausbildungsunternehmen selbst und für den theoretischen Teil in einer Berufsschule, also an zwei verschiedenen Lernorten vermittelt werden.

 

Lehrlinge / Ausbildungsverhältnisse im Handwerk
Direktionsbezirk 2009 2010  2011 2012
Chemnitz      6.342 5.594 5.097 4.674
Dresden     7.016 6.356 5.461 4.913
Leipzig 6.918 4.098 3.456 3.128
Gesamt 20.276 16.048 14.014 12.715

 

In den anerkannten Ausbildungsberufen der zulassungspflichtigen, zulassungsfreien und handwerks- ähnlichen Gewerbe werden Gesellenprüfungen durchgeführt. Mit dem Bestehen der Gesellenprüfung endet die Ausbildung in einem Beruf des Handwerks.

 

Bestandene Gesellenprüfungen
Direktionsbezirk 2009 2010 2011 2012
Chemnitz 2.286 2.568 2.338 1.620
Dresden 2.580 2.342 2.161 1.567
Leipzig 1.331 1.348 1.167 1.056
Gesamt 6.197 6.258 5.666 4.243

 

Nach bestandener Gesellenprüfung ist eine Aufstiegsweiterbildung zum Handwerksmeister möglich. Gemeinsamer Bestandteil aller Meisterprüfungen ist die Ausbildereignungsprüfung, mit der die Befä- higung zur Berufsausbildung von Auszubildenden nachgewiesen wird.

Damit bürgt der Meisterbrief für die Ausbildung qualifizierten Nachwuchses und die Leistungsfähig- keit des Handwerks. Seit 1990 sind im Freistaat Sachsen fast 35.000 Handwerker in den Meisterstand erhoben worden.

 

Bestandene Meisterprüfungen
Direktionsbezirk 2009 2010 2011 2012
Chemnitz 362 378 339 350
Dresden 414 399 405 419
Leipzig 305 315 294 299
Gesamt 1.081 1.092 1.038 1.068

 

 

 

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